Koi Lexikon

 

Junge Koi

Fische im Gartenteich sind beliebte Haustiere und vor allem die anspruchsvollen Koi Karpfen erfreuen sich immer mehr Beliebtheit bei Hausbesitzern. Junge Koi zeigen dabei noch mehr Ansprüche als vollkommen ausgewachsene Tiere, aber hier finden sich nicht allzu große Unterschiede. Sind die Karpfen erst einmal im Erwachsenenalter, dann schwinden die Unterschiede immer mehr. Es müssen lediglich für das Wachstum und die Gesundheit der jungen und empfindsamen Tiere noch einige Grundvoraussetzungen erfüllt werden. Ein wichtiger Punkt für die Gesundheit der jungen Tiere ist die Reinheit des Wassers, denn das Immunsystem der Jungtiere ist noch nicht so robust und gut ausgebildet, wie bei manchen herangewachsenen Tieren. Die Fütterung macht aus diesem Grund einen besonders wichtigen Anteil für die Haltung der schönen Koi aus. Spezielles Aufzuchtfutter und später normales Zierfischfutter enthalten die notwendigen Zusammensetzungen mit Proteinen, Mineralien, Kohlehydraten und anderen wichtigen Stoffen, die in Fertigfutter enthalten sind. Für das Wachstum finden sich spezielle Mischungen, die die Knochen, die Entwicklung der Farben und das Wachstum unterstützen. Je nach Jahreszeit ändern sich die Futteranforderungen ein wenig.

Junge Koi gesund halten

junge-koiWird dies und die korrekte Futtermenge beachtet, dann dürften sich die jungen Koi gut entwickeln. Ein Futterautomat, welcher die Dosierung genau bestimmt ist dabei besonders hilfreich, denn so bleibt das Wasser sauberer als bei der Handfütterung und alle Fische haben hier die Gelegenheit eine Ration zu erhalten. Die Hierarchie der Fische oder die Geschwindigkeit, die es den Tieren ermöglicht Futter zu erhaschen, bietet den Tieren weniger Stress. Denn es können viele Rationen am Tag eingestellt werden, die Regelmäßig Flocken, Sticks oder auch Pellets verteilen. Wird die Ration komplett gefressen ist es kein Problem mehr den Teich rein zu halten und auch bei Abwesenheit eine Möglichkeit zu finden die Koi zu versorgen.


Junge Koi zu großen Karpfen heranzüchten

Junge Koi alt werden zu lassen ist dennoch eine Kunst. Denn selbst, wenn das Wasser stets rein ist, der pH-Wert korrekt ist, Nitrit- und Ammoniak-Werte stimmen und das Futter ausreichend und gesund ist, besteht immer noch die Möglichkeit, dass die Tiere erkranken. Hier gibt es klassische Erkrankungen, wie Parasiten oder Keime, die sich im Wasser ausbreiten und trotz Reinhaltung des Wassers über Filter, Belüftung, Skimmer und Pumpen das Wasser besiedeln. Empfinden die Koi Stress, dann leidet das Immunsystem sehr schnell und es ist möglich, dass solche Keime sich ausbreiten und den Karpfen krank machen. Daher ist viel Ruhe für die Gesundheit der Tiere sehr wichtig. Werden alle Empfehlungen von Ratgebern und Tierärzten befolgt, ist die Chance groß, dass die Koi vom kleinen Fisch zum erwachsenen Karpfen heranwachsen und ein gesundes und langes Leben führen. Zwar sind die Karpfen nicht übermäßig empfindsam, aber es sind doch einige Regeln zu beachten. Die erfolgreiche Aufzucht zeigt immer wieder Erfolge und auch prächtige Farbgebungen entwickeln sich hier ausgezeichnet. Gutes Futter und eine gesunde Umgebung in einem möglichst natürlichen Zustand bietet den Koi die besten Voraussetzungen.

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