Koi Lexikon

 

Koi Medikamente

Es gilt auch bei den Koi wie überall „Vorbeugen ist besser als Heilen“. Die empfindsamen Tiere verlangen ihre sauberen Haltungsbedingungen, die das Immunsystem stabil halten. Sind die Wasserwerte nicht in Ordnung, mangelt es an Sauerstoff und Sauberkeit oder leidet der Koi einfach an einer Immunschwäche, folgen schnell die typischen Erkrankungen. Diese sind beispielsweise der Koi Herpes Virus, bestimmte Pilzerkrankungen oder auch Bauchwassersucht. Diese Erkrankungen verlangen Koi Medikamente, wie etwa Antibiotika, die nur vom Tierarzt verschrieben werden. Es ist nicht ratsam hier selbst eine Medikation zu versuchen, da andernfalls die Tiere noch schwerer erkranken oder die anderen Koi anstecken. Zwar zeigen Medikamente, wie Antibiotika, Nebenwirkungen und zeigen kleine Risiken in der Anwendung, aber sie sorgen dafür, dass der Erreger sehr schnell verschwindet. Bei liebevoller Pflege hat der Koi die Möglichkeit danach wieder zu gesunden. Eine Fütterung, in der Quarantäne, die vom Tierarzt empfohlen wird, sollte zusätzlich gegeben werden, damit der Koi wieder zu Kräften kommt.

Bekannte Krankheiten, die Koi Medikamente verlangen

koi-medikamenteEine der schlimmeren Krankheiten ist die Bauchwassersucht, die durch aufgedunsenen Körper und abstehende Flossen sehr schnell erkannt wird. Manche Tierärzte sind wahre Experten in der Behandlung von Koi und aus diesem Grund ist es ratsam hier einen Tierarzt zu Rate zu ziehen. Bricht die Krankheit ungehindert aus, kann es auch zum Tod der geliebten Karpfen kommen. Sehr hartnäckig und auch immer wieder weit verbreitet, wenn die Wasserqualität im Sommer plötzlich Veränderungen zeigt, sind die Kiemenfäule oder auch der Wasserschimmelpilz. Diese sind gut sichtbar durch Wucherungen, Atembeschwerden, Apathie und auch Appetitlosigkeit. Auch hier gilt, dass sofort Medikamente gegeben werden sollten, damit der Fisch nicht weiter geschwächt wird. Bleibt die Erkrankung lange Zeit nicht entdeckt, wird das Alter des Tieres darunter leiden und der Koi vielleicht früher sterben. Eine andere, harmlos klingende Erkrankung, der Koi Herpes Virus, kann unerkannt eingeschleppt werden und breitet sich schnell aus. Der Virus ist so gefährlich, dass er alle Tiere umbringen kann. Die Symptome sind die gleichen, wie bei den Pilzen, nur mit einer starken Schleimabsonderung. Zwar ist dafür noch kein Heilmittel bekannt, aber es ist immer einen Versuch wert, eine Behandlung zu versuchen. Moderne Medikamente können Viren abtöten und zumindest die Verbreitung stoppen.


Krankheiten, die Koi-Medikamente verlangen

Es wird sehr schnell bemerkt, wenn ein Karpfen krank ist. Denn es zeigen sich deutliche Unpässlichkeiten, wie Apathie, Abmagerung, Veränderungen oder Trübungen an den Schuppen und der Hautfarbe, manchmal sogar direkter Pilzbefall oder Parasitenbefall. Noch extremer sind Wucherungen, Entzündungen oder Verletzungen, wenn es zu kleinen Kämpfen zwischen Tieren kommen sollte. Noch schwerere Erkrankungen werden dabei auch sichtbar, wenn sich das Verhalten eines Koi verändert und der Fisch geschwächt wirkt, nach Luft schnappt oder die Kiemendeckel abstehen. Im Grunde können alle Auffälligkeiten ein Anzeichen für eine Erkrankung sein. Dann sollte der Koi zunächst beobachtet und vielleicht sogar sofort von den andern Karpfen getrennt werden. Eine lange Liste von Koi-Medikamente wird dann sehr schnell notwendig. Einen Tierarzt bei Unsicherheit zu fragen, ob der Koi Karpfen gesund ist, kann in manchen Fällen lebensrettend sein.

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