Koi Lexikon

 

Koi Teichbecken

Koi Teichbecken anzulegen muss nicht schwierig sein. Zwar ist es doch etwas aufwändig und sicherlich auch schwieriger, als das Anlegen normaler Teiche, aber wenn einige grundlegende Regeln befolgt werden, dann ist dies einfach realisierbar. Das Teichbecken sollte mindestens zwei Meter Tiefe besitzen, damit der Untergrund des Teiches, auf Grund der Dichteanomalie des Wassers, im Winter einen Bereich mit 4 °C für die Koi offen hält. Zwar friert die Teichdecke ein, aber an der Unterseite bleibt ein Bereich geschützt und warm genug. Dennoch sollte mit einer Teichheizung eine konstante Temperatur gehalten werden. Aber nicht nur die Tiefe, sondern auch die Größe des Teiches ist beim Anlegen entscheidend. Jeder Fisch benötigt für seine Gesundheit viel klares Wasser, wobei der Halter mit rund 1000Liter pro Koi und mehr, rechnen darf. Bei mehreren Tieren ist es also ratsam einfach das Gesamtvolumen zu ermitteln und noch ein wenig Raum für mehr Fische oder für ausreichend Bewegungsfreiheit offen zu halten.

Der Anfang jedes Koi-Teichbeckens

koi-teichbeckenUm überhaupt erst einmal mit einem Koi Teichbecken zu beginnen, wenn die korrekte Größendimension geplant wurde, sind zahlreiche Utensilien notwendig. Teichfolien, Ufermatten, Isoliermaterial wie Teichvliese und viel Erdreich, um den Rand des Teiches zu befestigen. Spezialisten im Teichbau können dabei helfen, aber auch selbst angelegte Teiche sind erfolgreich, wenn alles richtig gemacht wurde. Es muss auf jeden Fall damit gerechnet werden, dass auch eine Teichfolie alle paar Jahre ausgetauscht werden muss, da nach langer Nutzung undichte Stellen auftauchen. Nach der Teichfolie wird eine zusätzliche Schicht Erdreich über die Folie gelegt, damit der Teich einen Grund erhält. Danach ist das Einlassen von Wasser, das Anbringen aller technischen Geräte und die Bepflanzung und Dekoration möglich. Wichtig sind dabei ein Skimmer für ausreichend Sauerstoff, eine Teichheizung für gleichmäßige Temperaturen und ein Teichfilter für eine konstant gute Wasserqualität. Eine geplante Bepflanzung ist dabei unbedingt notwendig, damit der Teich nicht von innen oder sogar von außen überwuchert. Dekorative Pflanzen, wie Schilf oder Farne, lassen sich außen ohne Probleme anpflanzen. Die Anschaffung von Pflanzen für den inneren Bereich erfordert einen Blick in den Fachhandel.


Ein harmonisches Koi-Teichbecken

Es gibt für Koi-Teiche ganz spezielle Pflanzen, die von den Koi in Ruhe gelassen und nicht ständig angenagt oder ausgegraben werden. Koi Karpfen graben gern im Grund und so geschieht es häufig, dass die Fische einiges in der Bepflanzung durcheinanderbringen. Es eignen sich beispielsweise gelbe Seerosen, Rohrkolben und Krebsschere, da diese den Karpfen nicht schmecken. Dabei sind die schönen Pflanzen nicht nur Zierde, sondern sollen den Lebensbedingungen in einem Naturteich näher kommen. Sie dienen als Schutz gegen die Sonne und bauen hoffentlich zusammen mit den Fischen ein kleines Ökosystem im Teich auf. Ausreichend Schatten hilft dem Teich dabei gesund zu bleiben, denn zu viel Hitze schadet der Wasserqualität und fördert das Algenwachstum. Büsche und Bäume können dabei eine große Hilfe sein. Im Herbst ist es ratsam das Laub zügig vom Wasser zu entfernen. Aber auch im Teich verlangen die Koi nach viel Schatten. Abhilfe schaffen große Steine oder Steinplatten, die bestimmte Flächen leicht abdunkeln und gegen Sonnenbrand schützen.

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