Koi Lexikon

 

Koi Krankheiten (weit verbreitet)

Auch ein Koi kann krank werden und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es gibt zahlreiche Erkrankungen dieser Fische und sie alle aufzuzählen, ist fast schon unmöglich. Dennoch gibt es Krankheiten, die sehr häufig bei den empfindlichen Fischen vorkommen und daher auch weit verbreitet sind.

Koi Krankheit Schuppensträube

Die Schuppensträube ist ein dieser Erkrankungen und kann sehr unterschiedliche Ursachen haben. Zum Einen kann es sich hierbei um eine akute Darmerkrankung der Fische handeln, zum Anderen besteht der Verdacht der Falschernährung. Auch eine Tuberkulose oder Frühjahrsvirämie kann die Ursache für die Koi Erkrankung sein. Die Krankheit zeigt ganz typische Merkmale bei den Fischen. Die blutunterlaufenen Einzelschuppen sind ein Beispiel für die Schuppensträube und auch die sehr typischen Glotzaugen sind ein Hinweis auf die Krankheit. Ganz typisch ist aber das Abstehen, ähnlich wie auch bei der Bauchwassersucht erkennbar, der Schuppen. Die Koi Karpfen ähneln dann eher Tannenzapfen als Fischen, die erkrankten Tiere sind nicht mehr agil und schwimmen nur noch verhalten im Teich. Auch sollte man vermehrt auf die Atmung der Fische achten, denn bei dieser Erkrankung fällte es den Kois besonders schwer zu atmen. In der Regel versterben die Tiere bei Nichtbehandlung spätestens nach drei oder vier Tagen.


Frühjahrsvirämie

koi-krankheiten-weit-verbreitetBei der Frühjahrsvirämie handelt es sich um eine Krankheit der Koi Karpfen, die grundsätzlich im Frühjahr eintritt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass man diese Erkrankung schon bei dem Verdacht melden muss. Sie wird als eine sehr gefährliche Viruserkrankung bezeichnet, die zu aufgeblähten Körpern der Fische führt. Die Aufblähung kommt durch Flüssigkeitseinlagerungen im Körperinneren zustande. Die Kiemen der Fische sind hellrosa, es kommt weiterhin zu starken Blutungen am After und an anderen Körperstellen. Alle inneren Organe sind während der Erkrankung sehr stark angeschwollen und vergrößert. Wichtig ist bei dieser Erkrankung zu wissen, dass sie hoch ansteckend ist. Sie wird durch die Ausscheidungen und die Schleimhäute der Koi Karpfen sehr schnell übertragen und dass sie nur mit Antibiotika zu behandeln ist.

Bakterielle Flossenfäule

Eine weitere Erkrankung der Kois ist die bakterielle Flossenfäule, auch eine Erkrankung, die sich auf sehr schlechte Hälterung zurückzuführen ist. Es handelt sich hierbei auch um eine Infektionskrankheit, die meistens mit einer Entzündung der Schwanzflosse einhergeht. Als Endstadium Zeit sie sich als ausgefranste und absterbende Flosse bis in das Körperinnere hinein. Diese Erkrankung kann man nur ganz am Anfang der Erkrankung behandeln, bewährt hat sich hierbei die Behandlung mit Langzeitbädern mit Chloramphenicol, Kochsalz und anderen entzündungshemmenden Präparaten.

Kiemenfäule

Auch die Kiemenfäule bei den Koi Karpfen ist eine ernstzunehmende Erkrankung, sie wird durch eine Pilzinfektion ausgelöst, die nur durch eine absolute perfekte Hälterung unterbunden werden kann. Die Krankheit tritt in der Regel immer dann am häufigsten auf, wenn es im Teich zum sogenannten Algenblütenzerfall kommt. Wichtig ist noch, dass die Krankheit sehr schwer festzustellen ist und auch sehr schnell einhergeht. Wenn die Fische eine sehr hohe Atemfrequenz aufweisen kann man davon ausgehen, dass sie an einer Kiemenfäule erkrankt sind und sie sollten so früh wie möglich behandelt werden. Man erkennt diese Erkrankung auch relativ gut an den verschmierten und sehr grauen Kiemenblättern, wogegen aber mit Langzeitbädern mit Sulfonamiden erfolgreich entgegengewirkt werden kann.“

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