Koi Lexikon

 

Koi Wachstum

Bei der Pflege der Kois ist die artgerechte Haltung enorm wichtig. Wer das vernachlässigt riskiert, dass die farbenfrohen Brokatkarpfen sich nicht in ihrer vollen Pracht entfalten. Der Teich sollte dem Farbkarpfen einen ausreichend großen und möglichst natürlichen Lebensraum bieten.

Um das Wachstum und die gute, gesunde Entwicklung des Fisches zu gewährleisten, muss darauf geachtet werden, dass der Teich gewissen Anforderungen entspricht. Neben der einzuhaltenden Mindesttiefe von 1,30 Meter, müssen die Wasserwerte regelmäßig getestet und gegebenenfalls reguliert werden. Der Bestand der Tiere sollte dann auch auf die Größe des Teiches abgestimmt sein. Erfahrene Koizüchter bzw. – halter berechnen pro Fisch einen Kubikmeter Wasser. Anfängern wird empfohlen pro Fisch drei Kubikmeter Wasser einzuplanen.


koi-wachstumKois können bei optimaler Pflege bis 70 Jahre alt und gut einen Meter lang werden. Das Wachstum des Farbkarpfens beschränkt sich hauptsächlich auf den Sommer und nur in der Zeit solange sie noch nicht geschlechtsreif sind.

Nach der Geschlechtsreife, nutzen sie die Nahrung dazu, Eier und Samen zu produzieren. In den ersten Monaten ihres Lebens werden Kois daher auch gern in beheizten Becken gehalten, um das Wachstum zu beschleunigen. Die Brokatkarpfen sind wechselwarme Tiere, wie alle Fische auch. Bei niedrigen Temperaturen fressen sie weniger und wachsen daher auch deutlich langsamer. Ein weiterer Faktor, der sich ungünstig auf das Wachstum auswirkt ist der Teichbestand. Je geringer der Bestand umso mehr Platz hat das Tier zum Wachsen und umso leichter ist es für den Halter die Fütterung zu steuern.

Krankheiten und Behandlung

Stress beim Koikarpfen wird durch den Eingriff in ihren gemütlichen Alltag ausgelöst. Ergebnis dieses Stresses sind oftmals die Karpfenpocken. Eine der harmlosen Krankheiten, die bei den bunten Fischen leicht zu behandeln ist.
Kritischer wird es, wenn die Wassertemperaturen nicht stimmen und die Fische aus dem Grund von Parasiten befallen werden. Der Parasit sorgt dafür, dass die Haut der Fische juckt und sie sich dann an Gegenständen im Teich kratzen. Die Behandlung der befallenen Tiere ist sehr wichtig, denn durch den Parasitenbefall wird das Immunsystem der Fische stark geschwächt und macht sie anfälliger für weitere Krankheiten.

Durch nicht artgerechte Haltung wird unter anderem die Bauchwassersucht hervorgerufen. Meist betrifft es ältere und bereits schwache Fische. Da es eine bakterielle Erkrankung ist, kann sie schnell auf den restlichen Bestand des Teiches übertragen werden. Zu erkennen ist die Krankheit am geschwollenen Bauch der Tiere.

Der Sonnenschutz der Tiere sollte ebenfalls nicht unbeachtet gelassen werden. Die Fische schwimmen gern dicht an der Oberfläche und bei einem glasklaren Teich ist im Sommer ein Sonnenbrand nicht unüblich. Zum Schutz der Tiere, sollte in den Sommermonaten ein Schutz über den Teich gespannt werden um das Risiko zu minimieren.

Wichtig bei allen Krankheiten der Koikarpfen ist die Diagnose einem Tierarzt zu überlassen. Eine Behandlung der Fische ohne die fachliche Anleitung des Arztes kann dazu führen, dass die Karpfen falsch behandelt werden. Krankheiten werden verschleppt, nicht ordnungsgemäß behandelt, weil die Dosierung zu niedrig ist und infizieren in Windeseile den restlichen Bestand und innerhalb kurzer Zeit ist der Teich leer. Oder aber, die Medikamente werden in zu Hoher Dosis verabreicht, was bei dem einzelnen Tier zum Tod führen kann.

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